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Das Rasseportrait:
Maine Coone
Geschichte:
Schon in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts hegen die Einwohner des US Staates Maine eine besondere Vorliebe für diese auffallenden Tieren. Eine planmäßige Zucht begann jedoch erst 1953, als der Central Maine Conn Club gegründet wurde. In Europa wurden Maine Coon´s erstmals in den 70er Jahren auf einer Katzenausstellung in Deutschland gezeigt. Die Tieren beeindruckten hauptsächlich durch ihre Größe. Ihren Namen verdankt die Maine Coon einer Legende, es heißt dass sich ein Waschbär (Racoon) mit einer Katze aus Maine paarte (was aber genetisch nicht möglich ist) und das Ergebnis wurde "der Schwanz mit der Katze dran". Man hält es für wahrscheinlicher, dass es sich bei dieser Rasse um eine Kreuzung zwischen den im 18.Jahrhundert nach Maine importierten Langhaarkatzen und Norwegischen Waldkatzen handelt..
Aussehen:
Die Maine Coon ist eine zu den Halblanghaarkatzen zählende, kräftig gebaute, robuste Katze mit einem mittelgroßen bis sehr großen Körper und einem breiten, kräftigen Brustkorb. Die Beine sind im Vergleich zu anderen katzen lang, wirken aber durch die langgestreckte rechteckige Erscheinung der Maine Coon gut proportioniert zum Körper.
Die Pfoten sind groß und rund mit Haarbüscheln zwischen den Ballen an den Sohlen, die teilweise mehr als 2 cm zwischen den Zehen hervorstehen. Der breite Kopf ist von mittlerer Länge. Die Wangenknochen sind hoch angesetzt und die Nase ist mittellang und sollte einen sichtbaren Knick haben. Die Ohren sind hoch angesetzt und groß und im Idealfall mit "pinseln" versehen.
Das Kinn ist kräftig und die Schnauze kantig. Die Augen sind leicht schräg gestellt, groß und rund.
Alle Augenfarben sind erlaubt und nicht an die Farbe des Felles gebunden, sollen aber der Fellfarbe harmonieren. Das locker fallen Fell ist am Kopf und den Schultern kurz und dicht und wird allmählich zum Bauch hin länger. Unter dem wasserabstoßenden und leicht ölig wirkenden Deckhaar ist die Unterwolle weich und fein. Das Fell darf aber keinesfalls voluminös und "plüschig" wie beim Perser sein! Der Schwanz ist breit am Ansatz und spitzzulaufend und verliert das lange, wehende Deckhaar auch nicht im Fellwechsel. Der Schwanz sollte ca. so lang sein wie der Körper der Maine Coon.
Die Maine Coon ist ein hervorragendes Beispiel für das Überleben der Tauglichsten und für eine ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit an die rauen Witterungsverhältnisse in ihrem Ursprungsland, dem Staat Maine.
Bei der Zucht muss der Schwerpunkt auf der Erhaltung des ursprünglichen Typs, ihrem lebhaften Temperament, ihrer hervorragenden Widerstandskraft und ihres fantastischen Wesens liegen. Bei einer Reinzucht auf Farbe würde nach und nach die Größe und Staatlichkeit verloren gehen.
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© Cat Club Berlin e.V. / C&D-Design -
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